Vorbereitung der Pinien:
In einer großen Schüssel das Pinsa-Mehl mit der zerbröselten frischen Bierhefe vermengen. Anschließend 350 g kaltes Wasser hinzufügen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und kneten.
Den Teig in eine Schüssel geben, dann Salz, Öl und nach und nach die restlichen 25 g kaltes Wasser hinzufügen und weiterkneten.
Den Teig einige Minuten in der Schüssel von Hand durchkneten, damit er gut durchfeuchtet wird. Für einen noch geschmeidigeren Teig kann er abgedeckt mit einem Tuch 15 Minuten ruhen. Nach dieser Zeit die Arbeitsfläche mit etwas Pinsa-Mehl bestäuben. Den Teig darauf geben und wie folgt falten: Den Teigrand nach und nach zur Mitte hin fassen. Der Teig wird dadurch geschmeidiger. Anschließend umdrehen und zu einer Kugel formen.
Den Teig zurück in eine geölte Schüssel geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und bei Zimmertemperatur etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Anschließend 48 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Sobald der Teig aufgegangen ist, teilen Sie ihn in drei gleich große Portionen und legen Sie jede Portion mit der glatten Seite nach unten auf eine mit Hartweizengrieß bestäubte Arbeitsfläche. Verschließen Sie die Teiglinge: Falten Sie die Ihnen zugewandte Kante zur Mitte des Teigs, wiederholen Sie dies mit der gegenüberliegenden Kante und drücken Sie die Ränder mit Daumen und Zeigefinger fest zusammen. Drehen Sie den Teigling um 180° und falten Sie erneut die untere Kante zur Mitte, dann die obere Kante darüber und drücken Sie die Ränder fest. Legen Sie die Teiglinge mit der glatten Seite nach oben auf ein Backblech. Achten Sie darauf, dass die Portionen nicht zu eng beieinander liegen. Der Teig benötigt bei Zimmertemperatur etwa 3–4 Stunden, um sein Volumen zu verdoppeln.
Sobald die Teigkugeln aufgegangen sind, nehmen Sie eine und legen Sie sie auf eine großzügig mit Grieß bestäubte Arbeitsfläche. Bestreuen Sie auch die Oberseite mit Grieß. Drücken Sie den Teig leicht mit den Fingern flach. Formen Sie ihn so gut wie möglich zu einem Rechteck oder Oval. Entfernen Sie beim vorsichtigen Anheben des Teigs überschüssigen Grieß.
Den Teig auf einen leicht mit Grieß bestäubten Brotschieber geben und zu einem Oval von etwa 33–35 cm Länge und 20–22 cm Breite formen. Bei maximaler Hitze auf dem Backstein etwa 7–8 Minuten backen: Dies ist das Vorbacken.
Für die Füllung:
Den Kürbis waschen, in Stücke schneiden und im Ofen garen, bis er weich ist.
Sobald der Kürbis gar ist, geben Sie ihn in einen Mixer und pürieren Sie ihn mit etwas nativem Olivenöl extra. Falls die Masse zu fest ist, geben Sie etwas Wasser hinzu, um eine cremige Konsistenz zu erreichen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Reinigen und trocknen Sie die Zucchiniblüten vorsichtig.
Verstreichen Sie die Kürbiscreme auf dem Boden der Pinsa und belegen Sie sie mit den Zucchiniblüten. Backen Sie sie einige Minuten.
Schneiden Sie in der Zwischenzeit den süßen Gorgonzola in Würfel.
Die Pinsa aus dem Ofen nehmen, großzügig mit süßem Gorgonzola füllen, mit dem roten Garnelen-Tatar belegen und mit frischen Basilikumblättern garnieren. Die Ränder der Pinsa mit nativem Olivenöl extra bestreichen und servieren.
Zutaten für drei Pinsa:
500 g Mehl für Pinsa
375 g kaltes Wasser aus dem Kühlschrank
10 g natives Olivenöl extra
3,5 g Bierhefe
10 g feines Salz
Hartweizengrieß
Zutaten für die Füllung:
ein Kürbis
qb Zucchiniblüten
Rote Garnelen-Tatar nach Geschmack
qb Süßer Gorgonzola Igor
frische Basilikumblätter
natives Olivenöl extra
Salz und Pfeffer